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Kollektivet (Edit)

Thomas Vinterberg, Dänemark, Niederlande, Schweden, 2015o

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Dänemark in den 1970er Jahren: Der Architekturprofessor Erik hat ein Haus geerbt; ihm ist es zu gross, aber seine Frau, die Fernsehmoderatorin Anna, regt an, darin eine Kommune zu gründen. Das gelingt und klappt ganz gut, bis Erik sich eine junge Geliebte nimmt, die dann auch ins utopische Projekt eingebunden sein will.

Dänemark in den 1970er Jahren: Der Architekturprofessor Erik hat ein Haus geerbt; ihm ist es zu gross, aber seine Frau Anna regt an, darin eine Kommune zu gründen. Das klappt ganz gut, bis Erik sich eine junge Geliebte nimmt, die dann auch ins utopische Projekt eingebunden sein will. Thomas Vinterberg (Drunk, Jagten) seziert in dieser Tragikomödie gekonnt die gesellschaftliche Aufbruchsstimmung der 1970er-Jahre mit einer tollen Besetzung, allen voran Trine Dyrholm.

Avec ses passages drôles et exhubérants auxquels répondent des scènes tendres et intimes, La Communauté prend surtout les allures d’une œuvre profondément mélancolique.

Réalisé par Thomas Vinterberg dix-huit ans après Festen, réunion de famille qui tournait au vinaigre, La Communauté parle avec crudité de la difficulté de vivre ensemble. En parallèle, Vinterberg réalise un portrait particulièrement délicat d'une femme de 45 ans, soudain seule au milieu du groupe.

Enfant, le réalisateur a vécu plusieurs années en communauté avec ses parents. Le regard qu’il porte sur cette parenthèse « idéaliste » et « naïve » est à la fois tendre, amusé, parfois mélancolique… et d’une lucidité sans concession.

Die Melodie des Kommunendiskurses in seiner Naivität und Verlogenheit stimmt, wenn die eigene Erinnerung nicht täuscht. Wir erleben lächerliche Tragödien und todtraurige Komödien. Aber etwas stimmt mit «Kollektivet» trotzdem nicht: Zu alt etwa sind die Kommunarden, die uns da vorgeführt werden, längst hinaus über die Zeit verquälter Küchentischdiskussionen. Dieser Film -- ursprünglich ein Theaterstück -- hat keine unmittelbare Glaubwürdigkeit. Er funktioniert nur als ironischer Vergangenheitsspiegel, und warm wird man mit ihm nicht.

Wie weit es kommen konnte mit den revolutionären Bemühungen nach ’68, erzählt vom Ex-Dogma-Erfolgsregisseur Thomas Vinterberg – der selbst als Jugendlicher in einer Edelkommune in Kopenhagen lebte. Ein traurig-komischer Härtetest für Freiheit und Gleichheit, dem vor allem Anna sich aussetzen muss, als ihr Mann sich eine junge Studentin holt, ins Nebenzimmer im Kommunenhaus. Trine Dyrholm hat als Anna auf der Berlinale den Silbernen Bären als beste Darstellerin bekommen.

Ein dänischer Architekt lässt sich in den 1970er-Jahren von seiner Ehefrau dazu überreden, mit anderen und ihrer gemeinsamen Tochter in einer ererbten Villa als eine Art Wohn- und Lebensgemeinschaft zusammenzuleben. Als er sich in eine Studentin verliebt, stellt dies das ohnehin kriselnde Zusammenleben vor wachsende Probleme. Der nostalgisch getönte Film will die linken Gesellschaftsexperimente nicht lächerlich machen, verwandelt den utopischen Aufbruch jener Jahre aber in ein schales Ausstattungsstück, in dem der revolutionäre Zeitgeist auf eine Variante des bürgerlichen Ehedramas schrumpft. In der weiblichen Hauptrolle grandios gespielt.

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Galerieo

Thomas Vinterberg: Dogma and Beyond
/ Berlinale
en / 14.12.2020 / 81‘41‘‘

Thomas Vinterberg - Masterclass à l'ECAL
/ Rencontres 7e Art Lausanne
en / 07.12.2021 / 58‘21‘‘

Press Conference Berlin Festival
N.N. / Berlinale
en / 16.02.2016 / 6‘52‘‘

Filmdateno

Synchrontitel
Die Kommune
Genre
Drama
Länge
111 Min.
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9121
Bewertungen
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Øk.A.
IMDb
k.A.

Cast & Crewo

Ulrich ThomsenErik
Trine DyrholmAnna
Helene Reingaard NeumannEmma
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Kritik & Kommentaro

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