Piet Baumgartner, Schweiz, 2023o
Sie sind die künftigen CEOs dieser Welt: Studierende des Masterprogramms ‹Strategy and International Management› der Universität St. Gallen (HSG). Wer hier reüssiert, gehört praktisch schon zur künftigen Wirtschaftselite – wie Feifei, Sara, Tobias, Frederic und David. Während sieben Jahren begleitet «The Driven Ones» die fünf aus verschiedenen Ländern kommenden jungen Menschen, vom Studium bis in die ersten Jahre ihrer Karrieren hinein. Sie haben unterschiedliche Hintergründe, Träume und Werte. Aber sie alle haben dasselbe Ziel: schnellstmöglicher beruflicher Erfolg.
Qu'est-ce qui motive les « motivé·e·s » du titre – deux femmes et trois hommes ? Une volonté de réussite effrénée, des ambitions de pouvoir, un besoin de reconnaissance et, bien sûr, la perspective plus que justifiée de gagner beaucoup, beaucoup d'argent. Les cinq protagonistes suivent tou·te·s le cursus « Strategy and International Management » de l'Université de Saint-Gall, la meilleure formation en management au monde selon le Financial Times. Le réalisateur et ancien journaliste économique Piet Baumgartner les a suivi·e·s pendant sept ans, durant leur formation et au début de leur carrière. Au début, tou·te·s claironnent dans un jargon maîtrisé leur conviction que seules les meilleures performances ont leur place dans le marché et qu'ils seront à la hauteur. Cette rhétorique majoritairement vide de contenu, qui sert autant à signaler sa détermination qu'à se donner du courage, est peu à peu remise en question par les événements. The Driven Ones montre brillamment comment les protagonistes se retrouvent toujours en situation de crise face au facteur humain : lorsqu'il faut concilier vie professionnelle et vie de couple, lorsque se pose la question des responsabilités éthiques d'un·e manager·euse ou tout simplement lorsque l'on est confronté à ses faiblesses. Le film ne réussit toutefois pas toujours à gratter la surface, d'autant plus qu'il est difficile de s'approcher réellement de certain·e·s protagonistes. Et la scène finale, où ces dernier·ère·s réfléchissent ensemble à comment améliorer le monde, semble un peu artificielle.
Was treibt die "Getriebenen" des Titels – zwei Frauen und drei Männer – an? Unbändiger Erfolgswille, Machtambitionen, Geltungsbedürfnis und natürlich die mehr als berechtigte Aussicht auf ganz, ganz viel Kohle. Die fünf Protagonisten nehmen alle am Studiengang "Strategy and International Management" der Universität St. Gallen teil, gemäss Financial Times dem weltweit besten Management-Curriculum. Der Regisseur und frühere Wirtschaftsjournalist Piet Baumgartner begleitet sie über sieben Jahre, während der Ausbildung und am Anfang ihrer Karriere. Zu Beginn posaunen alle in gekonntem Jargon ihre Überzeugung in die Welt, dass in der Wirtschaft nur Spitzenleistungen einen Platz haben und dass sie diese liefern werden. Der mehrheitlich inhaltsleere Funkenregen, der ebenso dazu taugt, Entschlossenheit zu signalisieren wie sich selber Mut zu machen, wird nach und nach von den Ereignissen infrage gestellt. The Driven Ones gewährt seltene Einsichten und zeigt wunderbar auf, wie die Protagonisten immer da in die Krise geraten, wo es menschelt: Wenn das Berufsleben mit einer Beziehung zu vereinbaren ist, wenn die Frage aufgeworfen wird, welche ethischen Verantwortungen man als ManagerIn trägt oder einfach nur, wenn deutlich wird, dass man auch Schwächen hat. Das Kratzen an der Oberfläche gelingt allerdings nicht immer, zumal es bei manchen Protagonisten schwierig ist, wirklich an sie ranzukommen. Und die Abschlussszene, in der alle gemeinsam darüber räsonieren, wie man die Welt verbessern könnte, wirkt etwas aufgesetzt.
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