Michael Philippou, Danny Philippou, Australien, 2023o
In einer australischen Kleinstadt ist die mysteriöse Skulptur einer Hand im Umlauf. Mit ihr versetzen sich ganze Freundesgruppen nacheinander in Trance und beschwören Tote aus dem Jenseits. Handyvideos von besessenen Mitschüler:innen machen schliesslich auch die besten Freundinnen Mia und Jade neugierig: Die beiden beschliessen, selbst an einer Séance teilzunehmen. Doch als Mias verstorbene Mutter mithilfe der Hand Kontakt zu ihr aufnimmt, schlägt das Spiel in tödlichen Ernst um. Die Regeln des Rituals sind gebrochen – die Tür zur Geisterwelt steht einen Spaltbreit offen.
Les frères jumeaux australiens Danny et Michael Philippou, nés en 1992, ont accumulé depuis 2013 une audience de 6,8 millions d'adeptes sur leur chaîne YouTube "RackaRacka" et plus d'un milliard de vues. La clé du succès des deux jeunes gens réside dans leur hommage aux films d'action, fantastiques et d'horreur. Ils parodient leurs idoles avec un humour cru, des scènes d'action en direct et des effets effrayants. Il était inévitable que les frères réalisent leur propre film, et il était évident qu'il s'agirait d'un film d'horreur. Ce qui est plus surprenant, c'est la façon dont ils réduisent radicalement les éléments typiques du genre. Un couple de gamins qui s'ennuient dans l'outback australien, une main embaumée et quelques fantômes suffisent à construire leur histoire avec brio. Ils mettent en scène cet ensemble minimaliste avec une efficacité remarquable, jonglant habilement avec les humeurs changeantes du drame horrifique et du coming of age.
Die 1992 geborenen Zwillingsbrüder Danny und Michael Philippou aus dem südaustralischen Adelaide haben seit 2013 6.8 Millionen AnhängerInnen für ihren YouTube-Kanal RackaRacka rekrutiert und mehr als eine Milliarde Clicks generiert. Das Erfolgsrezept der beiden Twens waren klassisch pubertäre Huldigungen an Action-, Fantasy- und Horrorfilme, in denen sie ihre Vorbilder mit kruder Komik, Liveaction und Gruseleffekten parodierten. Der erste Gehversuch mit einem eigenen Kinofilm war eine Frage der Zeit, dass dieser im Horrorgenre erfolgen würde, Ehrensache. Umso erstaunlicher ist nun, dass die Philippou-Brüder den üblichen Hokuspokus des Horrofilms radikal reduzieren. Einige gelangweilte Jugendliche im australischen Outback, eine einbalsamierte Hand und ein paar Geister reichen für ihr cleveres Konstrukt. Das sparsame Arsenal setzen sie umso effizienter in Szene, gekonnt spielen sie dabei mit den wechselnden Stimmungen von Horror- und Coming-of-Age-Drama.
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