Michelangelo Frammartino, Italien, Frankreich, Deutschland, 2021o
Während des Wirtschaftsbooms der 1960er Jahre wird im wohlhabenden Norden Italiens das höchste Gebäude Europas gebaut. Am anderen Ende des Landes erforschen junge Höhlenforscher im unberührten Hinterland Kalabriens die tiefste Höhle Europas. Das Unterfangen bleibt von den Bewohnern eines kleinen Nachbardorfes unbemerkt, nicht aber von dem alten Hirten der Pollino-Hochebene, dessen einsames Leben sich mit der Reise der Gruppe zu verflechten beginnt.
Il buco kommt ohne viel Dialog oder Handlung aus – das ist nur konsequent, funktioniert der Film doch ganz durch seine Bilder, geprägt von Gold- und Grüntönen und der wunderschön unberührten Landschaft der Pollino-Hochebene.
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