Asghar Farhadi, Frankreich, Iran, 2021o
Der geschiedene Vater Rahim sitzt im Gefängnis, weil er seine Schulden nicht zurückbezahlen kann. Während eines zweitägigen Hafturlaubs scheitert sein Versuch, seinen Geldgeber persönlich zu einem Rückzug der Anklage zu überreden. Umso beeindruckender, dass Rahim, als er an eine Tasche mit Goldmünzen gelangt, diese der ursprünglichen Besitzerin zurückgibt, statt damit seine Schulden zu begleichen. Doch war diese Geste so selbstlos, wie die Medien sie feiern?
Der iranische Regisseur Asghar Farhadi führt uns mit dem Schicksal von Rahim in eine unentwirrbare Verstrickung und prangert die Irrwege der iranischen Justiz an. Virtuos inszeniert zieht einen A Hero in eine atemlose Geschichte hinein, die einen bis zum Schluss nicht loslässt.
Passionnant et haletant de bout en bout, Un héros d’Asghar Farhadi, qui retrace la trajectoire d’un homme simple pris dans un engrenage infernal, confirme le style personnel d’un des cinéastes contemporains les plus importants.
À travers l’ascension et la chute de Rahim, héros devenu paria, le cinéaste déroule une mécanique magistrale et atteint la puissance formelle et narrative d’Une séparation.
L’Iranien Asghar Farhadi plonge une fois encore un individu dans une mécanique sociétale aussi kafkaïenne que destructrice. Du grand art.
Galerieo





