Julia Ducournau, Belgien, Frankreich, 2021o
Alexia hat als Kind einen Autounfall und bekommt deshalb eine Titanplatte in den Kopf eingesetzt. Fortan ist sie von Autos fasziniert, kann zu Menschen aber keine Beziehungen aufbauen, die nicht in Gewaltausbrüchen enden. Als sie deswegen untertaucht, wird sie von Vincent aufgenommen, der in ihr seinen vermissten Sohn zu erkennen glaubt.
Titane von Julie Ducorneau gewann letztes Jahr die Goldene Palme in Cannes und spaltete die KritikerInnen. Es ist ein wildes Spiel mit Gender- und Genrestereotypen, provokant und grenzüberschreitend, auf eine verdrehte Art aber auch voll von Zärtlichkeit und Humor. In jeder Hinsicht ein einzigartiger Film, den man nicht so schnell vergisst.
Le second long-métrage de Julia Ducournau est un uppercut et un hurlement d’amour. La confirmation d’un talent immense au service d’une humanité blessée et en quête de résilience.
Julia Ducournau y apporte ses propres interrogations, en mode trash, sur la féminité, la maternité, le genre, le corps… et même l’amour. Les tabous, eux, ne résistent pas longtemps à la force du titane.
Julia Ducournau signe un film riche, puissant, violent, dont la radicalité n’est pas là pour épater la galerie mais bien pour délimiter les contours d’un univers noir comme l’enfer.
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