Nir Bergman, Israel, Italien, 2021o
Aharon hat sein Leben der Erziehung seines autistischen Sohnes Uri gewidmet. Sie leben zusammen in einer sanften Routine, abseits der realen Welt. Doch die Mutter findet, Uri müsste als junger Erwachsener jetzt endlich in ein Heim ziehen. Auf dem Weg dorthin beschliesst Vater Aharon spontan, mit seinem Sohn durchzubrennen.
Aharon a entièrement consacré sa vie à l'éducation de son fils autiste Uri, qui a grandi entre-temps et qui serait peut-être mieux dans un foyer. Lorsque le moment du changement arrive et qu'Uri panique, Aharon se réfugie avec lui dans un voyage improvisé. Dans ce road movie israélien, le couple symbiotique père-fils est dépeint avec une tendresse et un humour merveilleux, et la chute est décortiquée dans des scènes touchantes, mais jamais doucereuses : La sollicitude peut aussi entraver le développement, le lâcher-prise recèle le potentiel de surprises positives.
Aharon hat sein Leben ganz auf die Erziehung seines autistischen Sohnes Uri ausgerichtet, der mittlerweile erwachsen ist und in einem Heim vielleicht besser aufgehoben wäre. Als der Moment des Wechsels gekommen ist und Uri in Panik gerät, flüchtet sich Aharon mit ihm auf eine spontane Reise. Wunderbar zärtlich und humorvoll wird in diesem israelischen Road Movie das symbiotische Vater-Sohn-Gespann gezeichnet, in anrührenden, doch niemals süsslichen Szenen die Pointe herausgeschält: Fürsorglichkeit kann Entwicklung auch behindern, im Loslassen steckt das Potenzial für positive Überraschungen.
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