Michel Hazanavicius, Frankreich, 2017o
Paris, Ende der Sechzigerjahre: Der gefeierte Filmemacher Jean-Luc Godard lernt auf dem Set seines neuen Filmes La chinoise die 19-jährige Schauspielerin Anne Wiazemsky kennen. Trotz des beträchtlichen Altersunterschieds werden die beiden ein Paar, heiraten und verkehren fortan in der linksintellektuellen Szene im Paris der Sechzigerjahre. Dort nehmen sie an Demonstrationen gegen Charles De Gaulle teil und beteiligen sich auch an den Studentenunruhen von 1968. Diese Zeit wird Godard grundlegend verändern.
De même que The Artist était transcendé par l'interprétation tout feu tout flamme de Jean Dujardin, Le Redoutable doit sa réussite au talent fou de Louis Garrel, impérial en sosie zozotant de Godard qu'il joue très premier degré, sans cette légère distanciation adoptée par le récit.
Entre hommage et dérision, Le Redoutable se situe dans la meilleure veine de la filmographie du réalisateur, celle d’une comédie populaire exigeante n’oubliant pas d’être ludique et accessible.
Un biopic pied de nez, certes inoffensif mais pétillant, qui nous rappelle (attention, aberration anti-godardienne !) qu’un bon film d’auteur ne doit pas avoir honte d’être un agréable divertissement.
Lachen über Godard? Klar kommt das dem Tatbestand der Majestätsbeleidigung gleich, aber Michel Hazanavicius macht es mit Genuss. Der französische Regisseur, der mit «L’artist» einen Welthit hatte und danach mit «The Search» einen Riesenflop, sucht Verehrung und Provokation in einem. Nicht alles gelingt dabei, aber der Ton ist erfrischend, Godard-Fans können zahlreiche Anspielungen entziffern und -- grösste Überraschung -- der sonst oft aufdringlich agierende Louis Garrel in der Hauptrolle entpuppt sich als wahrer Komödiant.
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